Leistungsbezogen Führen
Fachliches und persönliches Rüstzeug für Ihre Führungsarbeit

 
 
Grundsätzliches
Trainer
Programm:
1.Teil Die Person und die Persönlichkeit der Führungskraft
2.Teil Führungsstile/Führungsmodelle/Führungstechniken
2.1.Teil Führungstechniken

2.2.Teil

Lust statt Frust -Motivation, die Grundlage jeder Leistung
 
 
Wenn Sie an einem Detail-Gespräch interessiert sind, mehr über Kosten und Termine wissen möchten, dann nehmen Sie per Mail mit uns Kontakt auf!
 
Grundsätzliches
Dieses Intensivseminar geht von einem leistungsorientierten Führungsansatz aus. Dies bedeutet, dass Führen nicht nur die Vorgabe von Leistungszielen meint, sondern vor allem auch die Fähigkeit und den Willen, gemeinsam mit dem Team diese Ziele auch zu erreichen.

Von MitarbeiterInnen wird verlangt, dass sie Spitzenleistungen erbringen. Das braucht Mitarbeiterinnen, die unternehmerisch und eigenverantwortliche denken und handeln, fachlich hochqualifiziert und menschlich integer sind und auf ihre Leistungen stolz sind.

Demgegenüber stehen Vorgesetzte, die sehr oft als Spezialisten überaus erfolgreich waren, als Führungskräfte aber oftmals mit schlechtem Betriebsklima, nicht qualifizierten und nicht oder gar demotivierten MitarbeiterInnen konfrontiert sind. Oftmals schlüpfen sie dann in die Rolle des "überkompetenten Sachbearbeiters", dem kein Mitarbeiter "irgendwas recht machen kann". Führen ist aber eine Aufgabe, die Verantwortung für den Erfolg des Betriebes und die anvertrauten Menschen zu tragen verlangt. Sie setzt nicht nur das nötige Führungspotenzial, sondern auch den gezielten Einsatz aller Einstellungen, Fähigkeiten, Verhaltensweisen aber auch Techniken voraus.

Dieses Intensivseminar setzt sich zum Ziel, Führungskräften in ihrer Einstellung zum Führen Impulse zu geben, die ihnen die eigene Situation analysieren hilft und die Bereitschaft stärkt, alle jene Maßnahmen zu setzen, die für kompetentes, effizientes und effektives Führen unerlässlich sind. Solches Führen ist einerseits das Wissen um die Zusammenhänge und Mechanismen, aber vordergründig natürlich eine Frage des Wollens, des Könnens, des Dürfens. Deswegen steht das "reflexive Begreifen" und Akzeptieren der Führungsrolle mit dem Einsatz aller Führungsmaßnahmen methodisch im Vordergrund. Es geht vor allem um Führungsstrategien, die aber durch unzählige Beispiele aus dem großen Erfahrungsschatz der Trainer erläutert werden.
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Trainer

Dr. Leander Widl
Unternehmensberater und Führungskräftetrainer, spezialisiert auf Personalentwicklung und „Neues Lernen“(E-Learning). Ehemaliger Ausbildungsleiter der Bank Austria, Universitätslektor an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen, verantwortlich für den Gesamtbereich Persönlichkeitsentwicklung der FH für Banken und Finanzen.

Hans Morawek
Personalentwickler, selbstständiger Trainer für die Themenschwerpunkte Methodenkompetenz wie Lernen lernen, Führen lernen, Arbeiten lernen
usw., Univ.- und FH-Lektor.

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Programm



1.Teil:

Die Person und die Persönlichkeit der Führungskraft

 
Themen Lernziele Lehrmethoden
Was Unternehmen und Geführte vom Vorgesetzten erwarten Der Stellenwert des Führens im eigenen Wertesystem und im Kontext zur Unternehmenskultur

Das Anforderungsprofil einer Führungskraft (musts and needs)

Die Führungskraft im Spannungsfeld zwischen eigener Person und dem Rollenverständnis einer kompetenten, effektiven und effizienten Führungskraft

Der Spannungsbogen zwischen Fachexpertentum und Führungskraft

Mitarbeiterentwicklung als zentrale Führungsaufgabe, Anforderungen und Ängste
Präsentation, Diskussion,
Fallbeispiele:
  • Anforderungsprofile
  • Potenzialfaktoren
  • Selfcoachinganleitungen
  • Selbstbeobachtungsanleitungen
     
Welche Persönlichkeits- und Potenzialfaktoren sind für das Führungsverhalten besonders wichtig Beispiele für wichtige Potenzialfaktoren

Anforderungen und Ängste
 
     
Motivationsstrukturen bei Führungskräften und deren Auswirkungen auf das Führungsverhalten Maßnahmen zur Leistungsmotivation und der Zusammenhang zwischen mangelnder Delegationsbereitschaft und Neigung zur Überforderung

Gesellungsmotivation und mangelnde Konfliktfähigkeit und Neigung zu sozialem "Einkaufen" und Verwöhnung

Machtmotivation und die Gefahr des Machtmissbrauchs
Präsentation
Einschätzen der eigenen
Person hinsichtlich Leistungs-, Gesellungs- und Machtmotivation anhand eines Tests
     
Abwehrmechanismen, deren Einfluss auf die veränderte Wahrnehmung, Hemmschuh für die Versachlichung von Entscheidungen, das erhöhte Konfliktpotenzial Das Umgehen mit
  • Stress
  • Aggressivität
  • Übertragung etc.
Fallbeispiele
Test „Fragebogen zu Erfassung der Aggressivitätsfaktoren“
     
Kritische Reflexion über die Führungsrolle und Motive, Führungskraft zu werden Die Einsamkeit der Führungskraft, das soziale Ansehen, die Vorbildwirkung und der hohe Anspruch, als Führungskraft nur dann wirklich gut zu sein, wenn man Mitarbeiter in ihrem Arbeitsbereich zu höherer Qualität entwickelt, als man sie selber hat Filmfallstudie „Delegation und Motivation“, „Agenten des Wandels“
Diskussion
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2. Teil:
Führungsstile/Führungsmodelle/Führungstechniken
 
Themen Lernziele Lehrmethoden
Was aus der Führungsstil-forschung für die eigene Praxis ableitbar ist Autorität ist nicht autoritär (z.B. ehemalige Kollegen führen, der schmale Grat zwischen Kollegialität und Autorität)

Leistungsorientierte vs. mitarbeiterorientierter Führungsstil

Der Trick mit der hohen Aufgabenstruktur

Entwickeln Sie Ihre Gruppe zu Ihrem Führungsstil hin/Reifegrad Ihrer Gruppe

Welche Effekte ein situationsangemessener Einsatz der Führungsstile bringt
Praxisorientierter kritischer Vergleich der Führungsmodelle und Entwickeln eines persönlichen Führungsstilmodells
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2.1 Teil: Führungstechniken
 
Themen Lernziele Lehrmethoden
Zielvereinbarung als Basis von Entwicklungsmaßnahmen und Beurteilungssystemen Unternehmen- und Abteilungsziele transparent und anschaulich vermitteln

Die Erarbeitung von Zielvereinbarungen im Konsens mit dem Mitarbeiter

Beurteilung vs. Führungsgespräch
Präsentation
Diskussion
     
Die Delegation von Aufgaben und das Übertragen von Verantwortung Die Eigenverantwortung des Mitarbeiters im Arbeitsprozess (Verantworten heißt antworten)

Die Rolle der Führungskraft als Berater, Coach und Mentor bei der Prozessbegleitung
Postkorb mit Diskussion der Entscheidungen
     
Das Mitarbeitergespräch als wichtiges Instrument der Personalentwicklung und Motivation Zur Qualitätssicherung im Arbeitsprozess

Zum Umgang mit Vertrauen und Konflikten

Anerkennung/Lob

Kritik/Korrektur
Rollenspiel
Diskussion
     
Qualifizierung von Mitarbeitern als zentrale Führungsaufgabe Maßnahmen zur Entwicklung der fachlichen Kompetenz und der Persönlichkeit

Das Erstellen von Entwicklungsplänen

Situatives Führen als Anpassungsprozess zwischen Gruppe und Vorgesetzten zur Entwicklung eines optimalen Führungsstiles

Mitarbeiter entwickeln und fordern und fördern, trauen, zutrauen, vertrauen

Überforderung, Verwöhnung, Vernachlässigung und Ablehnung als Bestandteile beim Führen mit hohem Konfliktpotenzial
Präsentation
Praxisfälle
Diskussion
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2.2 Teil: Lust statt Frust -Motivation, die Grundlage jeder Leistung
 
Themen Lernziele Lehrmethoden
Grundlagen des Motivierens Das Erkennen von Bedürfnissen

Das Ansprechen von Bedürfnissen

Konkrete Maßnahmen zum Entwickeln der wichtigsten Bedürfnisse, sowohl für das Berufs- als auch für das Privatleben

Präsentation
Fallbeispiele
Diskussion
     
Motivieren von Mitarbeitern Gezielt positive Verstärker setzen, Selbstmotivation und Motivation - ein Widerspruch?

Motivationskultur als Bestandteil der Führungskultur
Präsentation
Praxisbeispiele
Diskussion
     
Veränderung als Prozess ... den Mitarbeitern helfen, die Veränderung als Chance zu begreifen. Der Veränderungsprozess
  • Stagnation
  • Krise
  • Leere
  • Leiden
  • Lösung

Die Logik der Gefühle
  • Angst, Unsicherheit, Sorge
  • Ärger, Aggression
  • Trauer, Enttäuschung
  • Aufbruchstimmung, Freude,
  • Neugier
Die Chance für einen Zuwachs von Fähigkeiten, Wissen, Einstellungen
Rollenspiel
Diskussion
     
Emotionale Kompetenz Emotionale Intelligenz zählt doppelt im Vergleich zu IQ und Fachwissen?

Mit Gefühlen so umgehen, dass sie auf angemessene und wirksame Weise zum Ausdruck gebracht werden, damit Menschen gut zusammen arbeiten können.

Selbstwahrnehmung, Selbstregulierung und Motivation

Soziale Kompetenzen wie Empathie und soziale Fähigkeiten (Wandel initiieren, Bindungen aufbauen, Zusammenarbeit und Teamfähigkeit, Einfluss, Kommunikation und Konfliktmanagement)
Präsentation
Diskussion
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